Bacchuspreis für Nicholas Ofczarek
Im barocken Ambiente des Schlosses Esterházy in Eisenstadt kamen rund 260 Gäste bei der Bundesweintaufe zur Segnung des neuen Jahrgangs 2025 durch Pfarrerin Claudia Schörner und Generalvikar Michael Wüger zusammen. Symbolisch stand der Taufwein im Mittelpunkt, der vom diesjährigen Bacchuspreisträger Nicholas Ofczarek den Namen „Sonnenseite“ erhielt. „Das Burgenland ist die Sonnenseite Österreichs“, begründet der Schauspieler seine Wahl.
Da die Weinbestände aufgrund der letzten Ernte derzeit niedriger sind, findet die Ernte 2025 gute Absatzmöglichkeiten: „Wir rechnen mit rund 2,5 Millionen Hektolitern Wein, also einer leicht überdurchschnittlichen Menge“, berichtet Johannes Schmuckenschlager, Präsident des Österreichischen Weinbauverbands. „Der neue Jahrgang 2025 zeigt sich feingliedrig, fruchtbetont und trinkfreudig und weist einen moderaten Alkoholgehalt auf. Dieser Stil passt perfekt zu den aktuellen Konsumtrends“, ergänzt Chris Yorke, Geschäftsführer der Österreich Wein Marketing GmbH (ÖWM).
„Begeisterung darf ansteckend sein“
Höhepunkt des Abends war die Verleihung des Bacchuspreises. Mit der Prämierung werden seit über fünf Jahrzehnten namhafte Persönlichkeiten geehrt, die sich in besonderer Weise um den österreichischen Wein verdient gemacht haben. „Der Bacchuspreis ist mehr als eine Auszeichnung. Er ist ein Dank an jene, die den österreichischen Wein mit Leidenschaft erlebbar machen“, betont Yorke. In diesem Jahr wurde der Burgschauspieler und Serienstar Nicholas Ofczarek ausgezeichnet. Die Laudatio hielt Herbert Oschep, Geschäftsführer von Weintourismus Burgenland, der Ofczarek für sein Engagement würdigte. Ofczarek fungierte im Rahmen der Werbekampagne „Gustostücke aus dem Burgenland“ als Testimonial für die burgenländischen Weine. „Nicholas Ofczarek hat den burgenländischen Wein mit seinem Schauspiel erlebbar gemacht wie nie zuvor“, so Oschep. Unter Applaus sagte der heurige Bacchuspreisträger feierlich: „Wein ist das schönste Beispiel dafür, dass Geduld, Handwerk und Leidenschaft Großes hervorbringen kann. Der Bacchuspreis ist für mich ein Zeichen, dass Begeisterung ansteckend sein darf.“
Für das kulinarische Finale war Haubenkoch Max Stiegl verantwortlich. Mit seinem typischen Mix aus burgenländischer Bodenständigkeit und kreativer Wildheit inszenierte er ein Menü, das die Charakteristik des neuen Jahrgangs auf den Teller brachte.